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Leistungsketten, Hinweise und Kontingente Hinweise und Kontingente im Blick

psyluna prüft deine GOÄ/GOP-Ziffern für die Privatabrechnung beim Dokumentieren. Leistungsketten schlagen weitere Ziffern vor. Hinweise zeigen nicht kombinierbare Ziffern und überschrittene Höchstwerte. Kontingente helfen dir, bewilligte Leistungen im Blick zu behalten.

Auf einen Blick

  • 60 händisch geprüfte Regeln mit Fundstelle und Quellenlink.
  • Hinweise lassen sich übergehen und Regeln einzeln ausblenden. Vorschläge übernimmst du selbst, psyluna fügt nie automatisch Ziffern hinzu.
  • Kontingente je Patient:in mit automatisch berechnetem Verbrauch.
  • Die Regelprüfung erfolgt lokal in deinem Browser.
Abrechnungsziffern mit ergänzenden Vorschlägen und aktuellem Kontingent beim Dokumentieren.

Im Praxisalltag

Hinweise beim Dokumentieren

Beim Dokumentieren prüft psyluna die angesetzten Ziffern anhand der GOÄ und der gemeinsamen Abrechnungsempfehlungen. Jeder Hinweis nennt seine Quelle.

Hinweise verhindern weder das Speichern noch die Abrechnung. Vorgeschlagene Ziffern übernimmst du selbst.

Leistungsketten

Zu den angesetzten Ziffern schlägt psyluna bis zu drei weitere Ziffern vor. Zu jedem Vorschlag kannst du Bedingungen und Quelle nachlesen.

Ausschlüsse und Höchstwerte

Nicht gemeinsam berechnungsfähige Ziffern und überschrittene Höchstwerte werden mit einer Erklärung als Hinweis markiert.

Rechnungsvermerke

Vermerke wie „Probatorische Sitzung“ oder „per Videosprechstunde erbracht“ kannst du für die Rechnung übernehmen oder abwählen.

Hinweise nachvollziehen

Ein Hinweis zeigt die betroffenen Ziffern, die Begründung und die Fundstelle. Vorschläge entfallen, wenn sie mit einer bereits angesetzten Ziffer kollidieren oder einen Höchstwert überschreiten würden.

Für Höchstwerte berücksichtigt psyluna bereits dokumentierte Leistungen im jeweiligen Zeitraum. Die Zählung kann sich etwa auf eine Sitzung, einen Tag oder eine Krankheitsepisode beziehen.

Abrechnungshinweis mit betroffenen Ziffern, Erklärung und Quellenangabe.

Regeln und Quellen

Der Katalog umfasst Regeln zu den GOÄ-Abschnitten B (Grundleistungen und allgemeine Leistungen) und G (Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie), zu Zuschlägen und zu Analogleistungen. Jede Regel nennt ihre Quelle. Von den 60 Regeln beruhen 18 auf der GOÄ, 36 auf den gemeinsamen Abrechnungsempfehlungen und ihren FAQ und die übrigen auf ergänzenden Erläuterungen.

Leistungsketten

Vorschläge für weitere Ziffern oder Zuschläge berücksichtigen die angesetzten Ziffern und den Termin.

Ausschlüsse

Hinweise auf Ziffern, die im jeweiligen Zusammenhang nicht gemeinsam berechnungsfähig sind.

Höchstwerte

Prüfung der Anzahl bereits dokumentierter Leistungen im maßgeblichen Zeitraum.

Voraussetzungen

Hinweise auf erforderliche Vorleistungen, die vor einer Leistung dokumentiert sein müssen.

Rechnungsvermerke

Vermerke für die Rechnung, abhängig von Leistung und Behandlungsverlauf.

Steigerungsfaktor

Liegt der Faktor über dem Schwellenwert, erinnert psyluna an die Begründung. Eigene Begründungstexte kannst du vorab hinterlegen. Auch beim Überschreiten des Höchstsatzes erscheint ein Hinweis.

Termin und Behandlungsverlauf

Die Prüfung berücksichtigt Uhrzeit, Wochentag, Dauer und Videosprechstunde des verknüpften Termins sowie das hinterlegte Alter der Patient:in. Voraussetzungen, die psyluna nicht prüfen kann, werden im Hinweis erläutert.

Krankheitsepisoden unterscheiden

Einige Höchstwerte beziehen sich auf eine Krankheitsepisode. Deren Beginn und Abschluss verwaltest du im Patientenprofil. So werden Leistungen verschiedener Krankheitsepisoden getrennt gezählt.

Bewilligte Leistungen im Blick

Für bewilligte Behandlungen hinterlegst du je Patient:in ein Kontingent mit Ziffern, Höchstzahlen und Bewilligungsdatum.

Der Verbrauch ergibt sich aus den dokumentierten Leistungen in der Patientenakte. Dabei zählt jede Ziffer getrennt. Leistungen nach 870 und nach 870 analog werden zum Beispiel getrennt gezählt.

  1. Kontingent anlegen

    Nutze eine Vorlage für Sprechstunden, Probatorik, Kurzzeittherapie oder Langzeittherapie. Ziffern und Höchstzahlen kannst du je Patient:in anpassen.

  2. Leistungen dokumentieren

    Dokumentierte Leistungen werden automatisch auf das Kontingent angerechnet. Die Anzeige unterscheidet den bisherigen Verbrauch von den Leistungen der aktuellen Sitzung. Bei einem aktiven, nicht ausgeschöpften Probatorikkontingent ist der Rechnungsvermerk „Probatorische Sitzung“ für die zugehörigen Ziffern vorausgewählt.

  3. Verbrauch verfolgen

    Den aktuellen Stand siehst du im Patientenprofil, in „Mein Tag“, im Kalender und beim Dokumentieren.

Ausgeschöpfte und abgeschlossene Kontingente

Ein ausgeschöpftes Kontingent wird hervorgehoben. Du kannst trotzdem weitere Leistungen dokumentieren.

Abgeschlossene Kontingente bleiben im Patientenprofil erhalten und lassen sich wieder öffnen. Bei einer neuen Krankheitsepisode bleiben frühere Kontingente mit ihrem bisherigen Verbrauch einsehbar.

Kontingente im Patientenprofil mit Höchstzahlen und berechnetem Verbrauch.

Regeln anpassen

In den Einstellungen kannst du den Regelkatalog nach Ziffer oder Stichwort durchsuchen. Jede Regel zeigt ihre Quelle und die zugehörigen Details.

Einzelne Regeln kannst du praxisweit ausblenden. Bereits dokumentierte Leistungen und Rechnungen bleiben erhalten.

Eigene Regeln können weitere Ziffern vorschlagen oder auf Ausschlüsse hinweisen. Du legst Ziffern, Zeitraum und Erläuterung fest. Sie sind als eigene Regeln markiert und gelten für die ganze Praxis.

Zusätzlich kannst du häufige Ziffern, Begründungstexte und Kontingentvorlagen für die Dokumentation hinterlegen.

Regelkatalog in den Einstellungen mit Suche, Quellenangaben und einzeln ausblendbaren Regeln.

Quellen und Prüfung

Wir haben jede Regel manuell mit ihrer Originalquelle abgeglichen. Bei jeder Änderung prüfen automatische Tests Ausschlüsse, Höchstwerte, Ziffern und Quellenlinks.

  1. Originalquellen

    Grundlagen sind die GOÄ, die gemeinsamen Abrechnungsempfehlungen und ergänzende Erläuterungen. Die Fundstellen sind direkt an den Regeln verlinkt.

  2. Automatische Prüfungen

    Prüfungen kontrollieren unter anderem Ausschlüsse, Höchstwerte, verwendete Ziffern und Quellenlinks bei Änderungen.

Ob eine Leistung die fachlichen Voraussetzungen erfüllt, beurteilst du selbst. Hinweise ersetzen keine verbindliche Abrechnungsentscheidung. Die Verantwortung für die Abrechnung bleibt bei dir.

Technik

Prüfung im Browser

Regeln werden als strukturierte Daten mit Bedingungen, Quellen und Gültigkeitszeitraum gespeichert. Der Katalog lässt sich dadurch aktualisieren, ohne dass die Software ein Update braucht.

Dein Browser lädt den gesamten öffentlichen Regelkatalog und prüft damit die entschlüsselten Patientendaten lokal. Dabei werden keine Patientendaten an den Server gesendet. Mehr dazu findest du unter Sicherheitsarchitektur.

Regelformat
Regeln enthalten fest definierte Bedingungen. Dazu zählen Ziffern, Anzahl, Steigerungsfaktor, Terminangaben und Alter.
Zeitfenster
Die Prüfung unterscheidet Sitzung, Kalendertag, Patientenkontakt, Behandlungsfall, Krankheitsepisode, Jahr der Therapieform und Kalenderjahr. Ein Ausschluss innerhalb derselben Sitzung bedeutet nicht automatisch einen Ausschluss am selben Tag.
Gültigkeit
Das Leistungsdatum bestimmt die gültige Regelfassung. Eine ausgeblendete Regel bleibt auch nach einer Aktualisierung ausgeblendet.
Vorschläge
Es erscheinen höchstens drei Vorschläge. Vor der Anzeige prüft psyluna, ob sie mit einer angesetzten Ziffer kollidieren oder einen Höchstwert überschreiten würden.
Fehlende Angaben
Kann psyluna eine Bedingung mangels Angaben nicht prüfen, zeigt es den Hinweis nicht an. Prüfe dann selbst.
Serverzugriff
Der Server kann nicht lesen, welche Ziffern du verwendest, welche Hinweise erscheinen oder wie deine eigenen Regeln und Kontingente aussehen. Er liefert den öffentlichen Katalog und speichert verschlüsselte Datensätze.
Kontingente
Kontingente werden verschlüsselt in der Patientenakte gespeichert. Ihr Verbrauch wird bei jedem Aufruf neu aus den dokumentierten Leistungen berechnet.

Häufige Fragen

Blockieren Hinweise eine Rechnung?

Nein. Die Regeln erzeugen Hinweise. Du kannst weiterhin speichern und abrechnen. Du kannst die Hinweise und Vorschläge jederzeit überschreiben.

Kann ich Regeln anpassen?

Ja. Du kannst jede mitgelieferte Regel ausblenden und eigene Vorschläge oder Ausschlüsse anlegen. Eigene Regeln gelten praxisweit und werden Ende-zu-Ende verschlüsselt gespeichert.

Wie erfasse ich bewilligte Leistungen?

Hinterlege Ziffern, Höchstzahlen und Bewilligungsdatum als Kontingent. psyluna berechnet den Verbrauch aus den dokumentierten Leistungen und zeigt ihn im Patientenprofil, im Kalender, in „Mein Tag“ und beim Dokumentieren.

Werden Daten für die Prüfung übertragen?

Nein. Die Regelprüfung erfolgt vollständig in deinem Browser auf den dort entschlüsselten Daten. Der Server liefert den öffentlichen Regelkatalog. Für die Prüfung werden keine Patientendaten übertragen.

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