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Patientenverwaltung Patient:innen übersichtlich verwalten

Verwalte Stammdaten, Bezugspersonen und Behandlungen an einem Ort. Warteliste, eigene Felder und Checklisten passen sich deiner Praxis an. Die Daten werden Ende-zu-Ende verschlüsselt.

Auf einen Blick

  • Vor- und Nachname genügen für die Aufnahme. Weitere Angaben ergänzt du später.
  • Bezugspersonen, Sorgerecht und Rechnungsempfänger lassen sich getrennt hinterlegen.
  • Stammdaten und Akte bleiben über mehrere Krankheitsepisoden hinweg erhalten.
Stammdaten mit Bezugspersonen, Sorgerecht, Rechnungsempfänger und Behandlungsverlauf.

Im Praxisalltag

Stammdaten zentral verwalten

Für die Aufnahme genügen Vor- und Nachname. Geburtsdatum, Kontaktdaten und Versicherung ergänzt du, sobald sie vorliegen.

In der Übersicht einer Patient:in findest du Patientenakte, Stammdaten, Termine, Kontingente und Rechnungen.

Stammdaten

Name, Geburtsdatum, Kontaktdaten und Krankenversicherung. Bei Bedarf ergänzt du weitere Adressen.

Rechnungsempfänger

Hinterlege Kostenträger und Rechnungsanschrift unabhängig voneinander.

Checklisten und eigene Felder

Ergänze die Stammdaten um eigene Angaben und wiederkehrende Aufgaben.

Behandlungsverlauf

Laufende und abgeschlossene Behandlungen einer Patient:in im Überblick.

Warteliste führen

Erfasse Personen auf der Warteliste mit Name, Wartebeginn und Priorität. Auch für Patient:innen auf der Warteliste kannst du bereits Gesprächsnotizen und Verfügbarkeiten in der Patientenakte hinterlegen.

Bei der Aufnahme in Behandlung bleiben Notizen und Termine erhalten. Löschst du eine Person von der Warteliste, werden auch ihre Notizen und Termine gelöscht.

Warteliste mit Priorität, Wartezeit, Notizvorschau und Suchfunktion.

Bezugspersonen und Sorgerecht

Hinterlege Eltern und andere Bezugspersonen mit Rolle, Name, Telefon und E-Mail. Die Rolle (z. B. Mutter, Vormund oder Lehrerin) gibst du als Freitext ein.

Bei Minderjährigen erscheint zusätzlich das Feld „Sorgerecht“. Das gilt auch, solange kein Geburtsdatum hinterlegt ist. Wird die Person volljährig, bleibt der Eintrag erhalten und sichtbar.

Rechnungsanschrift festlegen

Rechnungen können an die Patient:in, die Krankenversicherung oder einen anderen Empfänger gehen. Ein abweichender Empfänger kann die Anschrift der Patient:in übernehmen. Ändert sich diese Anschrift später, gilt die neue Anschrift auch für künftige Rechnungen an den Empfänger.

Bei der Abrechnung übernimmt psyluna Anschrift und Briefanrede in die Rechnung. Fehlt eine Anschrift, erhältst du einen Hinweis. Bereits erstellte Rechnungen behalten die damaligen Empfängerangaben.

Beim Rechnungsversand über psyluna Safe schlägt psyluna die hinterlegte E-Mail-Adresse vor. Im E-Mail-Postfach kannst du auch die Adressen der Bezugspersonen wählen. Ist keine Adresse hinterlegt, erscheint eine Warnung.

Rechnungsempfänger mit eigener Anschrift oder der Anschrift der Patient:in.

Bezugspersonen sind nicht automatisch Rechnungsempfänger. Als Rechnungsempfänger kannst du auch eine Einrichtung hinterlegen.

Checklisten und eigene Felder

Jede Praxis erfasst etwas andere Angaben. Fehlt in psyluna ein Feld, legst du es selbst an. Mit eigenen Feldern speicherst du zusätzliche Informationen zu Patient:innen, zum Beispiel die Beihilfenummer oder die Schule. Mit Checklisten behältst du wiederkehrende Aufgaben im Blick, etwa ob Behandlungsvertrag und Datenschutzerklärung unterschrieben vorliegen.

Checklisten

  • Du kannst Einträge ergänzen, umbenennen oder löschen.
  • Beim Umbenennen bleiben gesetzte Häkchen erhalten. Gelöschte Einträge verschwinden aus allen Checklisten, auch die zugehörigen Häkchen.

Eigene Felder

  • Eigene Felder sind Textfelder.
  • Du legst die Reihenfolge fest und siehst pro Feld, bei wie vielen Patient:innen es ausgefüllt ist.
Einstellungen für eigene Stammdatenfelder und deren Reihenfolge.

Krankheitsepisoden fortsetzen oder neu beginnen

Nach dem Abschluss einer Krankheitsepisode bleiben alle Daten erhalten. Kehrt eine Patient:in zurück, kannst du die letzte Krankheitsepisode fortsetzen oder eine neue anlegen.

Bisherige Krankheitsepisode fortsetzen

  • Die letzte Krankheitsepisode wird wieder geöffnet.
  • Probatorik und Kontingente zählen weiter.

Neue Krankheitsepisode beginnen

  • Eine neue Krankheitsepisode erscheint im Behandlungsverlauf.
  • Probatorik und Kontingente starten neu.

Beginn und Ende einer Krankheitsepisode kannst du nachträglich korrigieren. Alle Krankheitsepisoden stehen chronologisch in derselben Patientenakte. Wie Krankheitsepisoden die Abrechnung beeinflussen, erläutern die Leistungsketten, Hinweise und Kontingente.

Eine Patient:in kann mehrere abgeschlossene, aber höchstens eine offene Krankheitsepisode haben. Akteneinträge werden anhand des Datums der Krankheitsepisode zugeordnet. Einträge aus der Wartezeit gehören deshalb zur ersten Krankheitsepisode.

Verschlüsselung

Patientendaten verschlüsseln

Stammdaten, Bezugspersonen, Rechnungsangaben, Checklisten, eigene Felder, Wartelistenangaben und Behandlungsverlauf einer Patient:in werden gemeinsam in deinem Browser verschlüsselt. Der Server speichert nur die verschlüsselten Inhalte und wenige unverschlüsselte Metadaten (siehe unten).

Nach der Anmeldung entschlüsselt der Browser die Datensätze im Arbeitsspeicher. Suche, Filter und Sortierung laufen dort. Auch der letzte und nächste Termin werden lokal aus den Kalenderdaten ermittelt.

Verfahren
AES-256-GCM mit dem Praxisschlüssel. Bei jedem Speichern wird ein neuer Zufallswert (Initialisierungsvektor) verwendet, sodass gleiche Inhalte unterschiedlich aussehen. Die Verschlüsselung ist außerdem an Praxis, Datensatztyp und Datensatz-ID gebunden. Vertauschte Datensätze lassen sich deshalb nicht entschlüsseln.
Metadaten
Unverschlüsselt bleiben Datensatztyp, ID, Versionsnummer und Zeitstempel. Daraus lassen sich Anzahl und Änderungszeitpunkte der Datensätze ableiten. Namen, Behandlungsstatus und Wartelisten-Priorität sind verschlüsselt.
Vorlagen und Feldwerte
Checklisten und Felddefinitionen sind in den verschlüsselten Praxiseinstellungen gespeichert. Die Werte, die du einträgst, stehen verschlüsselt im Datensatz der jeweiligen Patient:in.
Lokale Verarbeitung
Entschlüsselte Daten bleiben im Arbeitsspeicher des Browser-Tabs. Sie werden nicht dauerhaft im Browser gespeichert, auch nicht in IndexedDB oder localStorage. Nach dem Neuladen werden sie erneut geladen und entschlüsselt.

Weitere Informationen zu Praxisschlüsseln, Teamzugriff und Backups findest du unter Sicherheit.

Häufige Fragen

Kann ich eine Warteliste führen?

Ja. Erfasse Personen auf der Warteliste mit Name, Wartebeginn und Priorität. Gesprächsnotizen und Verfügbarkeiten speicherst du in der Patientenakte. Bei der Aufnahme in Behandlung bleiben Notizen und Termine erhalten.

Wie erfasse ich Bezugspersonen und Sorgerecht?

Bezugspersonen hinterlegst du mit Rolle, Name, Telefon und E-Mail. Bei Minderjährigen und bei fehlendem Geburtsdatum erscheint zusätzlich das Feld „Sorgerecht“. Eingetragene Angaben bleiben nach der Volljährigkeit sichtbar. Den Rechnungsempfänger legst du unabhängig davon fest.

Kann ich eigene Felder und Checklisten anlegen?

Ja. Eigene Textfelder und Checklisten gelten für die gesamte Praxis. Beim Umbenennen bleiben Werte und Häkchen erhalten. Deaktivierte Felder werden ausgeblendet, ihre Werte bleiben gespeichert.

Kann ich eine abgeschlossene Krankheitsepisode fortsetzen?

Ja. Du kannst die letzte Krankheitsepisode fortsetzen oder eine neue anlegen. Bei einer Fortsetzung zählen Probatorik und Kontingente weiter. Bei einer neuen Krankheitsepisode beginnen sie neu.

Wie funktioniert die Suche mit verschlüsselten Daten?

psyluna entschlüsselt die Patientendaten nach der Anmeldung in deinem Browser. Suche, Filter und Sortierung laufen dort, ohne dass der Server die Inhalte sieht.

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